Die skurrilsten Lebensräume von Fischen

Fische kommen in den unterschiedlichsten Lebensräumen vor. So findet man sie in Ozeanen, Meeren, Flüssen, Seen, Teichen usw.. Das sich jedoch mancher Arten mehr oder weniger freiwillig sehr skurrile Orte zum Leben ausgesucht haben, soll dieser Blogbeitrag zeigen.

Als erstes möchte ich auf ein in Deutschland sehr verbreitetes Lebensdomizil eingehen, welches aus meiner Sicht schon mehrere Besonderheiten aufweist. Und zwar sind das die Feuerlöschteiche. Diese fassen in den meisten Fällen so um die 1000m3. Es gibt aber durchaus größere Löschteiche. Feuerwehrleute berichten von den erstaunlichsten Fischen, die bei Folienreperaturen oder Abpumpungen zum Vorschein kamen. Hierbei ist von Karpfen und Goldfischen die wohl meist ausgesetzt wurden, aber auch von Karauschen, Hechten, Schleien und Weißfischen die Rede. Fischarten wie Hecht und Karausche können jedoch auch durch Wasservögel in die Teiche mit eingebracht werden.

Auch hört man immer wieder von Fischen, die in Teilen des Kanalisationssystems gesichtet werden. Was in den USA stellenweise gar nicht so selten ist, kommt auch auf unserem europäischen Kontinent vor. Jedoch muss man dazu sagen, dass nicht alle Teile des Kanalisationssystems nur für Abwasser genutzt werden, sondern auch für die Weiterleitung von Regenwasser.

Etwas weiter weg in Richtung des afrikanischen Kontinents, gibt es Fische, die im Schlamm leben. Meistens handelt es sich hierbei um Seen die dort nach der Regenzeit an Wasser verlieren. Einige Aal- und Welsarten sind durch die Evolution so auf diese Bedingungen angepasst, dass sie im blanken Matsch bis zur nächsten Regenzeit überleben. Auf Youtube findet man mehrere Videos wie Fische mit den bloßen Händen aus diesem Schlamm gefangen werden.

Wahrscheinlich bin ich in diesem Blogbeitrag nicht auf alle skurillen Lebensräume von Fischen eingegangen, so soll es unter anderem auch Fische in überfluteten Reisfeldern geben. Eins ist jedoch erstaunlich, wie anpassungsfähig einige Fischarten an ihre Lebensbedingungen doch sind. Mir persönlich zeigt es, wie verblüffend und faszinierend diese Lebewesen sein können.